MOBIKO ÖPNV Unlimited: Die smarte Alternative zum Jobticket.

Öffi-Pendler aufgepasst: Wer regelmäßig mit Bahn, Bus, Tram oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, oder damit in der Freizeit unterwegs ist, freut sich ab diesem Jahr umso mehr, wenn der Chef diese Fahrten nun auch finanziell unterstützt. Durch die Steuerbefreiung von Fahrten zur sogenannten „ersten Tätigkeitsstätte“ im Linienverkehr (ÖVL) sowie von privaten Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), spendieren immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern ein Jobticket. Aber ist die Einführung von Jobtickets in Unternehmen die ultimative Antwort auf die Steuerentlastung, und wie viel Entlastung bringt sie für Unternehmen wirklich?

Steuer(freie) Fahrt für Pendler – gab es das nicht schon einmal?

Elf Millionen Deutsche pendeln zur Arbeit. Das teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung kürzlich mit. Jeder zweite Pendler hierzulande ist täglich bis zu 30 Minuten pro Weg unterwegs. Etliche von ihnen nutzen öffentliche Verkehrsmittel, um den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte tagtäglich zurückzulegen. Nicht grundlos wird Deutschland bis heute als „die Pendlergesellschaft“ betitelt. Aufgrund der hohen Anzahl an Öffi-Pendlern gab es vor mehreren Jahren schon einmal eine steuerliche Befreiung von Arbeitgeberleistungen für Fahrten zwischen Wohnung und „erster Tätigkeitsstätte“. Ende 2004 wurde diese Regelung im Rahmen von Einsparungsmaßnahmen jedoch abgeschafft. Rund 15 Jahre später nahm das Thema wieder Fahrt auf, bis die Gesetzesänderung schließlich am 1. Januar 2019 in Kraft trat. Die Motivation für die Gesetzesänderung lag maßgeblich darin, durch die steuerlichen Anreize für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln Straßen durch den motorisierten Individualverkehr zu entlasten und somit die Umwelt zu schonen.

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So funktioniert das Pendeln zum Nulltarif

Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter mit einem Ticket für öffentliche Verkehrsmittel im Linienverkehr unterstützen wollen, sodass diese umweltbewusster pendeln, können das jetzt steuer- und sozialabgabenfrei tun. Das Prinzip gilt für Arbeitgeberzuschüsse zur Fahrkarte, sowie für Jobtickets als Sachbezüge. Steuerfrei sind alle Arbeitgeberleistungen (Zuschüsse und Sachbezüge wie Jobtickets) zu den Aufwendungen für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Linienverkehr durch den Arbeitnehmer zwischen Wohnung und seiner ersten Tätigkeitsstätte. Die Steuerbefreiung gilt jedoch nur, wenn der Arbeitgeber diese Zuschüsse dem Arbeitnehmer zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt (§ 3 Nr. 15 EStG n.F.). Die Steuerbegünstigung von Arbeitgeberleistungen für die Nutzung von Taxen oder für den Luftverkehr ist ausgeschlossen. Eine betragsmäßige Begrenzung ist nicht vorgesehen. Um eine sogenannte „Überbegünstigung“ gegenüber Arbeitnehmern, die solche Fahrten selbst bezahlen, zu vermeiden, werden die künftig steuerfreien Leistungen für Jobtickets und Fahrtkostenzuschüsse auf die Entfernungspauschale in der Einkommensteuererklärung angerechnet. Das Spannende für Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter mit steuerfreien Gehaltsextras motivieren möchten: Die Steuerbegünstigung wurde auch auf private Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr erweitert. Aber auch hier muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Zuschuss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewähren. All diese Neuerungen führen derzeit dazu, dass vor allem das sogenannte „Jobticket“ als Motivationsinstrument an Attraktivität gewinnt und immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern diese Jobtickets als Benefit anbieten möchten.

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Steuerentlastung trifft Arbeitslast

Doch wie viel Entlastung bringt die Gesetzesänderung den Unternehmen letztendlich wirklich? Fest steht, die steuerliche Begünstigung bringt vor allem eins: einen finanziellen Vorteil. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern einen Benefit anbieten – quasi „schenken“ – ohne dafür Steuer- oder Sozialabgaben an den Staat abführen zu müssen. Die Einführung und Abwicklung von Jobtickets zieht jedoch einen hohen Verwaltungsaufwand für Unternehmen nach sich, der nicht unterschätzt werden sollte. Die einzelnen Verkehrsverbünde in Deutschland bieten Jobtickets zu unterschiedlichen Konditionen an. Je nach Verkehrsverbund kann das Jobticket-Angebot hinsichtlich Firmenrabattstaffeln, Servicepauschalen oder Kündigungsfristen stark voneinander abweichen. Vor allem für Unternehmen, die an mehreren Standorten in Deutschland vertreten sind, kann die Einführung von eines Jobtickets mit einem hohen Aufwand verbunden sein. Das beginnt bei der Sichtung und Auswahl der Konditionen, über die Einführung im Unternehmen bis hin zur monatlichen Abrechnung. Kleine Unternehmen haben dagegen die Herausforderung, überhaupt erst an die an Beliebtheit gewinnenden Jobtickets ran zu kommen, denn auch Mindestabnahmemengen unterscheiden sich von Verkehrsverbund zu Verkehrsverbund. Bei einigen Verkehrsverbunden wird sogar eine Mindestabnahmemenge von 100 Tickets pro Unternehmen vorausgesetzt. Umso unerfreulicher ist es dann, wenn Firmen für die Einführung des Jobtickets eine hohe Anzahl an Kontingenten abnehmen und vollständig bezahlen müssen, diese aber von den Mitarbeitern nur zum Teil in Anspruch genommen, oder überhaupt nicht genutzt werden.

MOBIKO Blog

Die smarte Alternative zum Jobticket

Wir bei MOBIKO haben uns gefragt, wie die neuen steuerlichen Vorteile für Pendler und Arbeitgeber, neben der Etablierung von Jobtickets in Unternehmen, noch genutzt werden können.

Mehr Flexibilität, mehr Transparenz und mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Berufsalltag: Mit dem ÖPNV Unlimited Angebot von MOBIKO stellen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern ein monatliches, steuer- und sozialabgabenfreies Mobilitätsbudget, für den täglichen Weg in die Arbeit und für die Freizeit per App zur Verfügung. Dieses Budget kann für alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Deutschland flexibel verwendet werden – ganz gleich ob für Zug, S-Bahn, Bus, Tram. Ob auch weitere Verkehrsmittel den Begriff des öffentlichen Verkehrsmittels erfüllen, ist derzeit nicht klar. Mit MOBIKO ÖPNV Unlimited können Mitarbeiter jederzeit nach Bedarf entscheiden, wie sie gerne von A nach B kommen möchten. Das monatliche Mobilitätsbudget kann bei jedem Verkehrsverbund in Deutschland genutzt werden –  es gibt keine Beschränkung auf den Wohn- oder Arbeitssitz. Arbeitgeber müssen sich dafür nicht mehr mit einzelnen Verkehrsverbünden, Konditionen oder Mindestabnahmemengen auseinandersetzen und sparen gleichzeitig wertvolle Zeit und bares Geld, denn an den Mitarbeiter wird letztlich nur der Teil zurückerstattet, der tatsächlich genutzt wurde.

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