Erfolgreiche Mobilitätskonzepte sind mehr als nur eine gut entwickelte App.

Cityinmotion meets MOBIKO – ein Podcast mit Pia Blessing zum Thema „Das Mobilitätsbudget als Ersatz für den Dienstwagen.“

Mit ihrer Erfahrung als ehemalige Stadtplanerin und erfahrene Unternehmensberaterin berät Pia Blessing nun Städte und Unternehmen zur Implementierung von Mobilitätskonzepten und vernetzt in diesem Kontext Personen und Unternehmen , deren Ziel es ist, Mobilität in Städten zu verbessern.

In der aktuellsten Folge des Podcasts wird MOBIKO vorgestellt und das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements sowie des digitalen Mobilitätsbudgets: 

Betriebliches Mobilitätsmanagement ist heute mehr als ein steuerbegünstigter Dienstwagen. Ein Mobilitätsbudget, wie es das Start-Up MOBIKO anbietet, unterstützt Unternehmen steuerliche Begünstigungen für unterschiedliche Mobilitätsformen ganz einfach in der Buchhaltung abzubilden. Daneben stellt sich auch die Frage, ob ein Dienstwagen heute noch zeitgemäß ist, welche Vorteile ein flexibles Budget für Mitarbeiter bringt und welche Nebeneffekte dabei für Städte entstehen können.

Steuergesetzgebung kann Mobilitätskonzepte verändern.

Mobilitätsanbieter gibt es zahlreich. Und auch in zukunft werden sich immer mehr Dienstleister mit neuen, innovativen, flexiblen und nachhaltigen Konzepten am Mobilitätsmarkt etablieren. Jedoch sind diese im geschäftlichen Kontext noch nicht richtig angekommen, meistens wird noch der Dienstwagen vorgezogen. Jobticket wird nur sehr selektiv genutzt.

In der Realität des B2B-Marktes wird allerdings ersichtlich, dass Kunden immer mehr nach Alternativen zum Dienstwagen fragen, denn dieser ist alles andere als nachhaltig und in der Großstadt nicht mehr praktisch (Stichwort: Parkplatznot).

Mit MOBIKO hingegen erhält der Mitarbeiter ein flexibel einsetzbares Mobilitäsbudget, mit dem er selbst entscheiden kann, wie er von A nach B kommt. Über die Höhe des Budgets entscheidet der Arbeitgeber, sowie die Mobilitätsarten die in die MOBIKO App für die jeweiligen Nutzer aufgenommen werden sollen. Hier ist die Auswahl breit gefächert: vom privaten Kauf des Fahrradhelms, über eine E-Scooter Fahrt, bis zum klassischen ÖPNV-Ticket ist hier alles dabei. Wichtig ist hier, dass der Mitarbeiter Benefit-Ansatz für den Arbeitsweg, genauso wie für die private Mobilität, zählt: wie komme ich zur Arbeit? Wie bewege ich mich in meiner Freizeit?

Dienstwagen als Incentive? Zieht das noch?

Diese Frage ist ganz klar ein Generationsthema und wird auch deutlich von Arbeitnehmern gepusht. Arbeitnehmer verlangen nach attraktiven Benefits und Mobilität bildet hier ein klares Grundbedürfnis ab. Nachhaltige Mobilitätlösungen werden immer mehr gefordert. 

Was sind die Vorteile von MOBIKO für den Arbeitgeber?

Ganz klar: Employer Branding. Der Einsatz eines Mobilitätsbudgets im Unternehmen spiegelt zeitgemäße Mobilität wider und steigert die eigene Arbeitgeberattraktivität. Das Unternehmen verschafft sich dadurch natürlich auch einen Wettbewerbsvorteil. Der größte Vorteil von MOBIKO ist, dass die Belegschaft in Summe adressiert werden kann, denn den Mobilitätsformen sind keine Grenzen gesetzt. Alle Mobilitätsbedürfnisse können durch den Arbeitgeber befriedigt werden. Zudem kann MOBIKO in diesem breiten Mobilitätsmix unterschiedliche Steuermodule nutzen und den selbst konzipierten und entwickelten Steueralgorithmus anwenden, um hier steuerliche Vorteile zu erzielen. Oft ist dieser Weg sogar günstiger als die klassische Lohnerhöhung.

In der Zukunft möchte MOBIKO Arbeitnehmer darin unterstützen, selbst zu entscheiden, welche Mobilitäsmittel gefördert, und für welche Anreize geschaffen werden sollen. 

Inwiefern kann MOBIKO nachhaltige Mobilität fördern?

Die Frage nach dem Thema Nachhaltigkeit ist sehr schwierig. Wo beginnt Nachhaltigkeit wirklich und wo endet Nachhaltigkeit? Ist beispielsweise ein E -Scooter wirklich nachhaltig? Fakt ist, Nachhaltigkeit kann nur gefördert werden, wenn nachhaltiges Verhalten durch ökonomische Anreize belohnt wird. Zudem muss Nachhaltigkeit konfigurierbar sein und bleiben, da jedes Unternehmen ein anderes Verständnis von Nachhaltigkeit besitzt.

Wen adressiert MOBIKO kunden- und partnerseitig?

Wie der typische MOBIKO Zielkunde aussieht? Grundsätzlich adressiert MOBIKO Unternehmen, die im urbanen Raum angesiedelt sind. Viele Mobilitätsformen, optimal noch mit verschiedenen Standorten in Deutschland.

Partnerseitig ist MOBIKO ein Freund der Kommunen. Städte haben Interesse daran, ein tolles Mobilitätsangebot aufzustellen. MOBIKO kann hier unterstützend wirken, da es unabhängig von Anbietern und Dienstleistungen aufgestellt ist. Dadurch deckt MOBIKO einen sogenannten Sweet Spot ab, den bisher keiner so abdeckt: Jede Mobilitätsform, in deiner Hosentasche.

Unternehmen sind auch daran interessiert einen neuen Vertriebskanal aufzumachen. Auch hier kann MOBIKO Partner sein, indem Anbieter über die App gepusht werden können. Betriebliche Mobilität wird immer wichtiger: Ganzheitliche Lösungskonzepte werden angestrebt: MOBIKO kann Bestandteil sein und erfüllt diese Bedingung. 

Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft und was sind die nächsten Schritte?

Seit Januar (Vertriebsstart) erzielte MOBIKO 800% Nutzerwachstum und die Performance liegt über gesetzten Zielen, wobei die Investoren keine Kunden von MOBIKO sind. MOBIKO hat durch das Produkt überzeugt und sind mit der Business Idee die Ersten am Markt gewesen.

Spürbare Effekte auf Städte erzielen? Das ist es, was das MOBIKO Team antreibt. Langfristig möchte MOBIKO nachhaltige Mitarbeitermobilität fördern und zahlreiche neue Firmen für ihr Konzept gewinnen. „Die ersten kleinen Mobilitätswenden sind auf diesem Weg bereits sichtbar geworden“, erklärt Nicola Büsse. „Obwohl der Dienstwagen ebenfalls in der App verfügbar wäre, entscheiden sich einige Mitarbeiter bewusst für Alternativen.“

Wir wollen Städte lebenswerter machen.

Wie stellt ihr euch die Mobilität der Zukunft vor? 

„Für mich soll das Konzept der multimodalen Mobilität in großen Städten erhalten bleiben: Roller, Fahrräder, Mietwagen etc.“, macht Nicola Büsse deutlich. „Dabei soll Mobilität einfach gestaltet sein, und das Angebot kontinuierlich ausgeweitet werden – vor allem in den Stadt-Außenbezirken.“

„Ich frage mich oft, ob meine Tochter in 16 Jahren noch einen Führerschein machen wird?“, stellt Andreas Reichert in den Raum. Für ihn besteht die Zukunft der Mobilität darin, Individualverkehr zu reduzieren, und dadurch unnötige Parkflächen in nutzbare Grünflächen umzuwandeln. „Es geht in erster Linie darum, gemeinsam auf eine Vision hinzuarbeiten.“, so Reichert. Von besonderer Bedeutung ist für ihn auch das Prinzip der „Coopetition“(Kombination aus Cooperation und Competition) zu nutzen, wodurch Mobilität nachhaltig verändert und die Effizienz gesteigert werden kann.

Sie wollen den vollständigen Podcast mit Pia Blessing anhören? Dann bitte hier entlang: https://bit.ly/31MYt4t

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