MOBIKO meets Chargery – die Full-Service-Plattform für die Zukunft der Mobilität.

Shared Mobility gilt als Zukunftsform der Mobilität. Als bekanntester, aber keineswegs einziger Markt im Bereich Shared Mobility gilt das Carsharing. Dieser Markt wird der Studie zufolge bis 2020 voraussichtlich um 30 Prozent jährlich wachsen – auf 5,6 Milliarden Euro Umsatz weltweit. Trotz dieser immensen Zahlen bedarf es als Anbieter einer Shared-Mobility Flotte einige Anstrengungen diese profitabel zu betreiben.  

Das Berliner Start-up Chargery unterstützt Shared-Mobility-Provider genau hierbei. 2017 startete Chargery mit der Lieferung von Strom für Elektro-Fahrzeuge per Fahrradkurier, um Versorgungsengpässe an Ladesäulen zu überbrücken, aber auch auszuhelfen, wenn keine Ladesäulen in der Nähe verfügbar sind. Heute optimiert Chargery mit eigens entwickelter Software die gesamten Operations von Freefloating-Anbietern und bietet mit Lade- Pflege-, Instandhaltungs- sowie Managementdiensten die dazu passenden Services an.

Ein Rundum-Sorglos-Service für geteilte, elektrische Flotten – das hat Zukunft, finden wir. Daher haben wir das Gespräch mit Christian Lang, dem CEO und Co-Founder von Chargery, gesucht, um einen näheren Einblick in das Mobility-Startup zu bekommen. 

Hallo Christian! Erzähl uns doch kurz, wer ihr seid und woher ihr kommt.

Hallo MOBIKO! Wir sind Chargery – ein Mobility-Startup aus Berlin. Unser Unternehmen wurde im August 2017 gegründet und sitzt im Zentrum der Stadt, genauer gesagt in einem ehemaligen Ladenlokal in Berlin-Prenzlauer Berg. 

Wie kam euch eigentlich der Gedanke, sich anfangs mit mobilen Ladestationen für E-Fahrzeuge auseinanderzusetzen? 

Dazu gibt es eine kleine Anekdote. Ich hatte vor einigen Jahren selbst dieses konkrete Problem, dessen Lösung sich anschließend zum Kern unseres Unternehmens entwickelt hat. Um zu meinem geladenen E-Fahrzeug zu kommen, musste ich regelmäßig einen 15-minütigen Fußweg zur nächsten Ladesäule zurückzulegen. Daher stellte ich mir selbst die Frage, warum „das Auto zum Strom kommen muss“ – und nicht umgekehrt. 

Kurzerhand haben wir den Spieß einfach umgedreht, um die Ladesäule zum Elektroauto zu schaffen. Meine beiden Mitgründer Philipp, Paul und ich machten uns auf die Suche nach einer schnell umsetzbaren Lösun­­­g. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ein Fahrrad samt Lade-Anhänger für diesen Zweck einzusetzen – die ideale Lösung für große Städte wie Berlin. Somit ist es möglich ein Elektrofahrzeug an jedem Standort in einem urbanen Raum zu laden.

Spannend. Mit der Lösung parat, wurde dann das Startup Chargergy gegründet? Wie ging es nach der Gründung weiter?

Ganz genau. Denn mitunter sind entweder zu wenig Ladesäulen verfügbar, gerade frei oder in der unmittelbaren Nähe. Aus diesem Grund haben wir 2017 das Startup Chargery mit dem Ziel gegründet, nachhaltig und emissionsfrei mobile Ladesäulen zu betreiben. Wir haben jedoch gemerkt, dass es mit dem Aufladen der Sharingflotten oft nicht getan ist. Durch die hochfrequentierte, gemeinschaftliche Nutzung sind die Fahrzeuge schnell und teilweise sehr stark verschmutzt, brauchen einen Flüssigkeits- oder Reifen-Check. Deshalb haben wir zum einen unser Angebot in den letzten zwei Jahren stark weiterentwickelt und zum anderen haben wir eine Software-Plattform entwickelt, welche mit einer Vielzahl von Features die Verfügbarkeit von Fahrzeugen in einer Sharingflotte drastisch erhöht.

Heute sind wir somit eine Full-Service Plattform für geteilte, elektrische Flotten im urbanen Raum. Durch eine Kombination unserer Chargery-Plattform mit unseren professionell ausgeführten Services ermöglichen wir heute das effiziente Betreiben von emissionsfreien Sharingflotten. 

Warum braucht euch die Welt in der Zukunft?

Die Zukunft der Mobilität ist geteilt, emissionsfrei und irgendwann auch autonom. Wir sorgen dafür, dass diese Form der Mobilität effizient betrieben werden kann. Somit leisten wir einen wesentlichen Beitrag im Mobilitätswandel.

Was bedeutet Berlin (persönlich und als Unternehmensstandort) für euch?

Berlin ist die europäische Hauptstadt für alle zukünftigen Mobilitätsformen und somit für uns als Mobility-Startup der perfekte Standort. Für mich persönlich bedeutet Berlin Vielfältigkeit in aller Form – das ist sowohl beruflich als auch privat super inspirierend. 😊

Und zu guter Letzt: Ihr habt im Oktober 2019 MOBIKO als Benefit für eure Mitarbeiter eingeführt. Was hat euch dazu bewegt, euren Mitarbeitern ein digitales Mobilitätsbudget anzubieten?  

Mittlerweile beschäftigen wir rund 50 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland – Tendenz stark wachsend. Aus Arbeitgeberperspektive machen wir uns viele Gedanken, wie wir unseren Mitarbeitern Wertschätzung für Ihre tägliche Leistung entgegenbringen und noch stärker auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen können. MOBIKO verbindet dabei zwei wesentliche Dinge, die bei der Einführung eines Mitarbeiterbenefits für uns ausschlaggebend sind: „business fit & cultural fit“. 

Uns ist es wichtig, nicht nur am Markt als nachhaltiges Mobilitäts-Startup wahrgenommen zu werden, sondern unsere Werte fest in unserer Unternehmenskultur zu verankern und aktiv zu leben. Und genau das können wir mit MOBIKO unterstützen. MOBIKO ist ein innovativer und bedarfsorientierter Mobilitätsbenefit, mit dem wir ein unmweltschonendes Mobilitätsverhalten unserer Mitarbeiter als Arbeitgeber fördern können – egal, ob auf dem täglichen Arbeitsweg oder bei Fahrten in der Freizeit unserer Mitarbeiter. Kurzum: Für uns ist MOBIKO das perfekte „match“.

MOBIKO bedankt sich bei Christian Lang für den spannenden Austausch sowie für die interessanten Einblicke in den Bereich der E-Mobilität und in das Startup Chargery!

Weitere Informationen zu Chargery finden Sie hier: https://chargery.de

Kommentare sind geschlossen.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: