Umweltfreundlich und gut für die Gesundheit – Fahrradfahren erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Mit rund 75,5 Millionen war im Jahr 2018 der Bestand an Fahrrädern in Deutschland so hoch wie nie zuvor, so das deutsche Online-Portal Statista. Vor allem wenn die Temperaturen zum Frühjahrsbeginn milder werden, steigen viele wieder häufiger auf das eigene Fahrrad um, um damit zur Arbeit zu fahren oder Einkäufe zu erledigen. Doch die Wintersaison oder auch die Überwinterung im Keller können so manche Spuren am Fahrrad hinterlassen haben. Kette ölen, Schläuche tauschen, Reifen flicken – der tägliche Wegbegleiter muss erst einmal auf Vordermann gebracht werden, bevor die Zweiradsaison so richtig losgehen kann. Die Zeit für den Frühjahrscheck oder eine Reparatur ist oftmals knapp, und nervige Arbeiten schiebt man ja gerne mal auf die lange Bank. Mal ehrlich: Wer hofft nicht insgeheim darauf, dass sich kleine Heinzelmännchen eines Nachts darum kümmern, dass das eigene Rad wieder einsatzbereit und rundum sauber ist?

Wer kein Fahrrad besitzt oder dem alljährlichen Fahrrad-Check entgehen möchte, kann in urbanen Räumen auf öffentliche Bikesharing-Angebote zurückgreifen. Für diejenigen, die dagegen ein hochwertigeres Fahrrad sowie schnelle Verfügbarkeit bevorzugen, ist die Fahrradmiete per Monatsabo eine attraktive Alternative. Beim niederländischen Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets, funktioniert die Fahrradmiete nach dem Netflix-Prinzip – und das mit Erfolg. Neben Belgien, Dänemark und den Niederlanden, sind die Räder mit den unverkennbaren blauen Vorderreifen mittlerweile auch in 30 Standorten in Deutschland verfügbar.

Wir wollten mehr über das Sorgenfrei-Fahrrad nach „Prinzip Netflix“ erfahren und haben Renée Ramdohr zu einem interessanten Interview getroffen. Renée Ramdohr ist seit Januar 2020 bei Swapfiets als B2B Manager für Deutschland tätig und kümmert sich um große Geschäftskunden. Dabei schafft sie vor allem die Voraussetzungen, damit die Regionalmanager und Citymanager der jeweiligen Standorte die hippen Swapfiets Fahrräder an Unternehmen ausliefern können – entweder als Mitarbeiter-Benefit oder aber auch für deren Kunden.

Hallo Renée! Wir freuen uns sehr, dich kennenzulernen! Kannst du uns zu Beginn erzählen, wer ihr seid und woher ihr kommt?

Hallo MOBIKO! Sehr gerne. Wir sind Swapfiets. Swapfiets wurde im Jahr 2014 von drei jungen Studenten in Delft (Niederlanden) gegründet, die sich nicht damit zufriedengeben wollten, dass hunderte kaputte Fahrräder verwahrlost am Straßenrand stehen. Sie begannen damit Fahrräder aus zweiter Hand zu reparieren und ihnen einen blauen Vorderreifen zu verpassen. Das Konzept kam so gut an, dass bald eigene Fahrräder produziert werden mussten, um den Bedarf zu decken.

Mittlerweile sind wir neben den Niederlanden auch in Belgien, Dänemark und Deutschland unterwegs. In Deutschland gibt es uns seit dem Jahr 2018 und mittlerweile arbeiten 500 Mitarbeiter an 30 Standorten in der ganzen Republik.

Ein Fahrradabo nach dem Netflix-Prinzip und Rundum-Sorglos-Garantie – das klingt nach einem spannenden Konzept. Wie können wir uns das Angebot genau vorstellen?

Wir machen das Fahrradfahren sorgenfrei: Für einen festen monatlichen Betrag erhalten unsere Kunden ein Fahrrad, das sie wie ihr eigenes behandeln. Das Fahrrad kann bei Abschluss des Abos online ausgesucht und bestellt werden. Anschließend wird es sogar bis vor die Haustür angeliefert. Alternativ zur Lieferung kann man das Rad auch in der Filiale Vorort abholen — das ist in der Regel auch am selben Tag möglich.

Geht etwas kaputt, kann der Kunde per WhatsApp, Telefon, E-Mail ganz einfach Kontakt mit uns aufnehmen und wir sind innerhalb eines Tages zur Stelle, um das Fahrrad zu reparieren oder direkt gegen ein anderes funktionierendes Fahrrad auszutauschen. Dabei fallen keine Extra-Kosten an. Bei der monatlichen Abo-Gebühr ist alles inklusive. Neben dem klassischen Holland-Modell und dem robusten Citybike, lassen sich ab Sommer diesen Jahres auch E-Modelle im Abo mieten. In Münster und München ist das E-Bike bereits einige Monate erhältlich, in Berlin der E-Tretroller.

Super, dann habe ich quasi immer ein funktionierendes Rad, wenn ich es brauche. Aber ist euer Angebot denn für jedermann oder fokussiert ihr euch auf bestimmte Zielgruppen?

Unser Angebot richtet sich an alle Menschen, die gern mit dem Fahrrad unterwegs sind und es satthaben, sich um Reparaturen und Wartung zu kümmern. Vor allem Studenten und Berufseinsteiger lieben uns für unsere Flexibilität, denn das Fahrradabo samt Service kann monatlich gekündigt werden. Abhängig vom Standort gibt es auch attraktive Rabatte für Studenten und Azubis.

Miet- und Leihdienste für Fahrräder gibt es ja bereits einige am Markt. Was unterscheidet euch konkret von anderen Anbietern?

Wir sind jung, nahbar und innovativ. Wir bieten unseren Kunden die Flexibilität, die sie brauchen und versorgen sie mit einem hochwertigen Produkt, das ständig weiterentwickelt wird und mit einem großartigen und flächendeckenden Service. Aber auch der blaue Reifen ist wichtig für die Identifikation mit der Marke und die Zugehörigkeit zur Swapfiets Familie.

Mit euren Sorgenfrei-Rädern schafft ihr es bereits heute schon den motorisierten Individualverkehr – zumindest teilweise – von den überlasteten Straßen zu nehmen und eure Kunden jederzeit mobil zu halten. Warum wird euch die Welt in Zukunft umso mehr brauchen?

Zum einen fordern die Bewohner unserer globalisierten Welt zunehmend mehr Flexibilität und gleichzeitig mehr Komfort und zum anderen tragen wir mit unseren Fahrrädern und cleveren mobilen Lösungen dazu bei, unsere Städte ein bisschen lebenswerter zu gestalten.

2018 wurde das erste Rad- und Mobilitätsgesetz verabschiedet und somit verpflichtete sich der Berliner Senat, unsere Hauptstadt zur Fahrradstadt umzugestalten. Für euren Firmenstandort die besten Aussichten. Aber was macht Berlin für dich persönlich noch aus?

Berlin ist ein großartiger Standort für Start-ups und junge Unternehmen, unser Konzept wird aber auch sehr gut hier angenommen. Ich persönlich stamme auch aus Berlin und finde es spannend, wie sich die Stadt ständig weiterentwickelt, vor allem auch im Bereich Mobilität. Davon ein Teil zu sein begeistert mich jeden Tag auf‘s Neue.

Ein großes Dankeschön an Renée Ramdohr für das spannende Interview und den Einblick in den Fahrradverleih Swapfiets.

Weitere Informationen zu Swapfiets: Hier klicken.

Schon gewusst?

Die monatliche Gebühr für das Fahrrad-Abo Swapfiets kann über die MOBIKO App kinderleicht beim Arbeitgeber eingereicht und damit die Kosten komplett erstattet werden:

Wie das genau funktioniert erfahren Sie hier:

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