Die Coronakrise stellt Deutschland und seine Unternehmen vor beispiellose Herausforderungen, für deren Bewältigung es keine sogenannte „Blaupause“ gibt. Bereits nach wenigen Wochen des von der Bundesregierung angeordneten „Shutdowns“ sind die wirtschaftlichen Konsequenzen enorm spürbar. Viele Unternehmen fragen sich nun: Wie viele Wochen sind genug, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und wie lange hält die deutsche Wirtschaft diese überhaupt noch Belastung aus?

Auch Führungskräfte sind jetzt besonders gefordert, denn gerade sie müssen dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter trotz der Krisensituation weiterhin motiviert bleiben. Keine leichte Aufgabe bei den vielen neuen Regelungen und Konsequenzen, wie Kurzarbeit, Einsparungsmaßnahmen und dem fehlenden sozialen Austausch, durch das von Unternehmen häufig angeordnete Home-Office.

Dabei sind Mitarbeiter das Herzstück eines jeden Unternehmens – sie halten das Rad am Laufen. Ohne engagierte und motivierte Mitarbeiter kann kein Unternehmen diese Krise erfolgreich bewältigen. Doch wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter in der Krisenzeit nachhaltig motivieren und wertschätzen? Und was brauchen Mitarbeiter in dieser Zeit wirklich? 

Die Antworten finden Sie in unserem nachfolgenden Artikel sowie im Rahmen eines 90-minütigen Live-Webinars zum Thema „Gerade jetzt: Mitarbeiter motivieren & wertschätzen! Digitale Mitarbeiter-Benefits in Zeiten von Corona“ am Mittwoch, den 27. Mai 2020, von 10:00 – 11:30 Uhr.

Warum ist die Coronakrise eine große Herausforderung für Mitarbeiter?

Die Coronakrise ist unberechenbar – neue Vorschriften, neue Herausforderungen, neue Ängste. Die Lage ändert sich täglich. Das geht nicht spurlos an den Mitarbeitern eines Unternehmens vorbei: Mitarbeiter haben zusätzliche Hygiene-Vorschriften im eigenen Unternehmen einzuführen und zu beachten. Sie müssen mit der Unsicherheit von Kunden zurechtkommen, die immer wieder neue und zahlreiche Fragen stellen. Oftmals können auch finanzielle Sorgen, vor allem bei Selbständigen oder Kleinunternehmern aufkommen, die durch die Auswirkungen der Coronakrise besonders betroffen sind. Ebenso betroffen sind auch Familien, die nun durch die Anordnung von Home-Office, geschlossenen Schulen und Kitas ihren Alltag gemeinsam bewältigen müssen. Die Liste ist lang und die Unsicherheit, Sorgen und Ängste der Mitarbeiter sind groß.

Die Politik spielt während der Corona-Pandemie eine zentrale Rolle: Täglich werden neue Entscheidungen getroffen, die den Alltag eines jeden einzelnen maßgeblich bestimmen. Hier ist es besonders wichtig, den Mitarbeitern aktuelle Veränderungen und Entscheidungen des Unternehmens „just in time“ mitzuteilen. Kommunikation, Offenheit und Transparenz im Unternehmen sind ausschlaggebend, um den eigenen Mitarbeitern mehr Sicherheit zu geben und sie auf dem Weg durch die Krise nicht auf halber Strecke zu verlieren.

Die Transparenz, die von der Politik erwartet wird, wird genauso auch von der Führungsebene im Unternehmen erwartet. Nicht um den „heißen Brei“ herumreden, sondern die Fakten klar auf den Tisch legen, entsprechende Entscheidungen treffen und Maßnahmen ableiten. Gleichzeitig sollten sich Führungskräfte aber auch in die Lage der Mitarbeiter einfühlen, ihre Ängste und Sorgen ernst nehmen und darauf reagieren. Kein einfacher Spagat für Arbeitgeber in Corona-Zeiten. 

Wie können Mitarbeiter wirklich motiviert werden?

An erster Stelle steht die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Auch „Dankbarkeit äußern“ ist besonders in der aktuellen Krisenzeit von elementarer Bedeutung. Denn für erfolgreiche und gute Leistungen Danke zu sagen, wirkt sich positiv auf die persönliche Wahrnehmung und Anerkennung, aber auch auf die allgemeine Atmosphäre und Motivation im Team aus. Beides kann leicht mit Worten zum Ausdruck gebracht werden, oder durch kleine Gesten, wie die Ausstellung eines Gutscheins für ein gemeinsames Mittagessen für die Zeit nach dem angesetzten Home-Office.

Auch Sonderurlaubstage und Überstundenabbau für die Zeit nach der Krise stellen motivierende Mittel dar, sodass die Mitarbeiter zusätzliche, erstrebenswerte Ziele in Aussicht haben, auf die sie hinarbeiten können. Bonuszahlungen für zusätzlich erbrachte Leistungen sind ebenfalls ein beliebtes Motivationsinstrument. Diese sind jedoch in der aktuellen Krisenzeit, wo die Konsumfreudigkeit der Gesellschaft immer weiter zurückgeht, weniger angemessen.

Aber wie können Arbeitgeber auch während der Pandemie ihre Mitarbeiter motivieren, wertschätzen und sogar dabei unterstützen, den durch die neuen Regelungen geprägten Alltag, besser zu bewältigen?

Digitale Initiativen und Mitarbeiter-Benefits, die gerade während der Corona-Pandemie richtig eingesetzt werden, können nachhaltig motivieren. Hier ein paar Beispiele, wie das funktionieren kann:

Working from home: Digitales Home-Office.

Zahlreiche Unternehmen befinden sich während der Corona-Pandemie im Home-Office. Für Unternehmen, die nicht auf das Arbeiten im Home-Office „ausgelegt sind“, stellt dies eine große Herausforderung dar. 

Kommunikation ist ein elementarer Bestandteil der Telearbeit und diese darf nicht vernachlässigt werden. Es droht sonst das Risiko, dass Mitarbeiter schnell die Motivation verlieren oder Unsicherheiten aufkommen. Besonders in solch unsicheren Zeiten benötigen Menschen mehr Kommunikation, regelmäßige Updates zu festen Zeiten, Kontakt über Video- und Telefonkonferenzen im Team, wie auch im „1-to-1“. Auch der Kontakt untereinander ist wichtig, wie zum Beispiel durch Verabredungen mit den Kollegen zum Video-Lunch.

Um die Kommunikation im Team stärker aufrechtzuerhalten und digitale Kommunikation zu intensivieren, hat das Münchener Unternehmen Personio einen interessanten Lösungsansatz entwickelt:

Zur Unterstützung der Mitarbeiter in der aktuellen „Home-Office-Situation“ hat das Unternehmen Personio ad hoc eine sogenannte „Task Force“ gebildet, die sich damit beschäftigt hat, für unterschiedliche Themenschwerpunkte „Workstreams“ zu bilden.

Die folgenden fünf Workstreams sind daraus entstanden: Tools & Productivity, Teamwork & Leadership, Health & Wellbeing, Motivation & Fun und Parents @ Personio.

Jeder Workstream hat die Aufgabe, die aktuelle Krisensituation für die Mitarbeiter von Personio möglichst „angenehm“ zu gestalten. Dazu zählen Gesundheitsförderung, der Austausch unter Eltern in der Krisenzeit, Produktivitätstipps während des Home-Office und vieles mehr.

Digitale Essensmarken: Der Benefit für alle!

Essen und Einkaufen steuerfrei – für Mitarbeiter und deren Familien. 

Die Mittagspause ist ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags eines jeden Unternehmens, bei der sich die Mitarbeiter austauschen und Zeit gemeinsam verbringen können. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen stehen oft vor der Herausforderung, ein attraktives Lunch-Angebot für ihre Mitarbeiter zu schaffen, wenn sie aufgrund der Unternehmensgröße keine eigene Kantine oder hinsichtlich ihres Unternehmensstandorts keine große Auswahl an Lunch-Möglichkeiten bieten können. Dabei bietet das deutsche Steuerrecht für Arbeitgeber attraktive Möglichkeiten, das Mitarbeiter-Mittagessen mit bis zu 6,40 Euro täglich steuerfrei zu bezuschussen – auch im Homeoffice und bei Kurzarbeit.

Die Lösung? Moderne, digitale Produktalternativen zur klassischen Essensmarke in Papierform, die in jedem Supermarkt, sowie in jedem Restaurant anwendbar sind. Genau diese digitalen Essensmarken bietet der Benefit-Anbieter Hrmony, mit denen Unternehmen nicht nur Steuervorteile nutzen können, sondern ihren Mitarbeitern gerade jetzt Wertschätzung entgegenbringen können. Denn gegessen wird ja auch im Home-Office!

Digitales Gesundheitsmanagement im Unternehmen.

Ein ebenso wichtiges Thema während der Coronakrise, neben Aufrechterhaltung des alltäglichen Geschäftsbetriebs, ist die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter zu schützen, denn die körperliche und mentale Gesundheit der Belegschaft ist das höchste und wichtigste „Gut“ eines Unternehmens.

Doch im Home-Office sind Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung oft nur schwer umzusetzen. Vom Unternehmen zur Verfügung gestellte Fitnesskarten und Mitgliedsausweise erfüllen derzeit auch nur bedingt ihren Zweck, da in vielen Bundesländern die Fitnessstudios und Sporteinrichtungen weiterhin geschlossen bleiben.

Die Alternative: digitale, betriebliche Gesundheitsförderung, bei der die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter auch im Home-Office gestärkt werden kann.

Eine digitale, betriebliche Gesundheitsförderung bietet für Mitarbeiter unabhängig von Zeit und Ort die Möglichkeit sich gesund und fit zu halten. Online-Angebote sind leicht in den Alltag zu integrieren, da Mitarbeiter die Zeit der Aktivität selbst auswählen können und somit flexibel bleiben.

Genau diesen Ansatz verfolgt das Unternehmen Machtfit, indem es sich zum eigenen Ziel gesetzt hat, die Lebensqualität von Menschen zu steigern und dadurch Unternehmen erfolgreicher zu machen. Dazu hat Machtfit eine eigene, digitale Gesundheitsplattform mit dazugehöriger App entwickelt, welches mittlerweile ein bundesweites Netzwerk mit über 6.000 Partnern umfasst. Dazu zählen abwechslungsreiche Fitness,- Gesundheits- und Wellnessangebote (z.B. Pilates, Ernährung, Entspannung, Yoga, Zumba, Massagen). So findet jeder Mitarbeiter jederzeit seine Lieblingsaktivität – online oder offline. 

Mehr Flexibilität durch ein digitales Mobilitätsbudget.

Die Auswirkungen des Coronavirus sind auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens spürbar – auch im Bereich der Mobilität. Grundsätzlich gilt: zu Hause bleiben. Was ist jedoch mit Menschen in systemrelevanten Berufen, die weiterhin mobil sein müssen? Was ist mit den Mitarbeitern, die dringend nach Mobilitäts-Alternativen zum ÖPNV suchen, um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu vermeiden? 

Flexibilität bildet in der Coronakrise eine entscheidende Komponente – auch in der Mobilität. Um ihren Mitarbeitern entgegenkommen zu können, sind Unternehmen jetzt gefragt, Alternativlösungen anzubieten, denn das klassische Jobticket ist gerade in der Krisenzeit nicht zielführend. Die Mitarbeiter sollten gerade jetzt selbst entscheiden können, wie sie von A nach B kommen möchten: ob mit dem ÖPNV, mit dem Mietwagen oder doch mit dem Bike-Sharing. Denn wer mit dem Fahrrad oder E-Scootern fährt, der hält automatisch Abstand zu anderen und ist höchst individuell unterwegs.

Wer seinen Mitarbeitern genau diese Flexibilität und Individualität zur Verfügung stellen möchte, der benötigt ein sogenanntes Mobilitätsbudget. MOBIKO hat sich genau auf dieses Feld spezialisiert und bietet ein digitales und nachhaltiges Mobilitätsbudget per App an, dass für den täglichen Arbeitsweg und für die Freizeit, sowie für sämtliche Mobilitätsarten – weltweit – verwendet werden kann, ganz gleich ob für Bus, Bahn, Sharing-Dienste und vieles mehr. Dazu laden die Nutzer einfach ihre Mobilitäts-Belege in der MOBIKO App hoch und bekommen den Betrag bequem am Ende des Monats rückerstattet.

Wie flexibel das Mobilitätsbudget von MOBIKO für Mitarbeiter sein kann, sieht man auch an der zum 01. April 2020 in der App neu aufgenommen Kategorie „Grundversorgung während Corona“. Innerhalb dieser Kategorie können nun auch folgende Belege hochgeladen werden: Rechnungen von Lebensmitteleinkäufen, Drogeriemärkten, Apotheken oder Restaurant-Take-Outs. So können Mitarbeiter während der Coronakrise von ihrem regulär zur Verfügung gestellten, monatlichen Mobilitätsbudget Gebrauch machen, wenn auch nicht für Mobilität.

Wir haben Ihr Interesse an digitalen Mitarbeiter-Benefits in Zeiten von Corona geweckt? Dann nehmen Sie an unserem 90-minütigen Live-Webinar mit Personio, Hrmony, Machtfit und der SuT Steuerberatungsgesellschaft teil und erfahren Sie, wie sich Lösungen für diese Bereiche auf die Zufriedenheit und Produktivität Ihrer Mitarbeiter auswirken.

🎧 Live Webinar | Digitale Mitarbeiter-Benefits in Zeiten von Corona

📅 Datum  |  Mittwoch 27. Mai 2020

🕙 Uhrzeit  |  10:00 Uhr – 11:30 Uhr (CEST)

🗣 Referenten & Vortragsthemen:

Selbstmotivation, die richtigen Tools und das WIR-Gefühl – sind nur drei der Themen, die in den Zeiten von COVID-19 und einem remote Setup besonders wichtig sind.

Hören Sie von Emil Mahr, Account Executive bei Personio, wie Personio seinen Mitarbeitern durch eine gegründete „Task Force“ bestmöglichen Support im Home Office gibt.

Nicola Büsse Profilbild

Die Auswirkungen des Corona-Virus sind auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens spürbar – auch im Bereich der Mobilität. Hier stellt sich besonders die Frage: Verändert Corona das Mobilitätsverhalten der Menschen?

Nicola Büsse, CEO & Co-Founder von MOBIKO, gibt spannende Einblicke und erklärt, warum ein flexibel einsetzbares Mobilitätsbudget gerade jetzt eine zielführende Lösung für Unternehmen sein kann.

Der Staat subventioniert das Essen im Rahmen der Arbeitszeit mit, auch im Homeoffice & bei Kurzarbeit. – Ermöglichen Sie diese Steuervorteile auch Ihren MitarbeiterInnen!

Mit Digitalen Essensmarken bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern einen geldwerten Vorteil – auch ohne zusätzliches Budget! Dennis Ortmann, CSO & Co-Founder von Hrmony, erklärt, wie einfach Sie diesen Vorteil Ihren MitarbeiterInnen ermöglichen.

Corona bringt neue Herausforderungen für HR. Denn Mitarbeiter sind im Home-Office oftmals Risiken ausgesetzt: Einsamkeit, Burnout, Bewegungsmangel? Personalverantwortliche müssen jetzt schnell reagieren.

Wie Machtfit Arbeitgeber dabei unterstützt Mitarbeiter zu motivieren, und die Gesundheit zu fördern, erklärt Daniel Tunggul, CSO & Co-Founder von Machtfit.

Was heißt “steuerfrei”? Worauf müssen Unternehmen achten, um steuerliche Vorteile bei Benefits auszuschöpfen? Steuerberater Maximilian Schlierf, Geschäftsführer & Steuerberater
SuT Steuerberatungsgesellschaft
, hat die häufigsten Fragen zu den steuerlichen Rahmenbedingungen für Benefits erklärt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 🙌🏼