Im Verkehrssektor gehen in etwa 60 Prozent aller CO2-Emissionen auf das Konto des Pkw-Verkehrs. Dabei wird ein Großteil durch die täglichen Fahrten zur Arbeit mit dem eigenen Auto oder einem Dienstwagen verursacht – insbesondere deshalb, weil häufig nur eine Person mit dem Auto unterwegs ist. Doch Mitarbeiter satteln immer häufiger um, und das ist auch gut so.

Seit geraumer Zeit schärft sich nicht nur bei Arbeitgebern das Bewusstsein für ökologische Verantwortung und nachhaltiges Handeln, sondern auch bei den Mitarbeitern. Die Coronakrise hat dieses Bewusstsein verstärkt. Keine Maskenpflicht, keine hustenden Sitznachbarn, keine zähen Staus, keine lästige Parkplatzsuche. Bei kürzeren Distanzen schwingen sich immer mehr auf ihr Fahrrad oder E-Bike um den Weg zur Arbeit zurückzulegen oder in der Freizeit flexibel und corona-sicher mobil zu sein. Für etwas weitere Entfernungen gewinnt das E-Bike weiter an Beliebtheit, denn damit kommt man nahezu „schweißfrei“ am Ziel an. Obendrein ist es deutlich günstiger, als beispielsweise ein zweiter Pkw.

Wie Mitarbeiter derzeit kostengünstig, CO2– und virenfrei ins Büro kommen, haben auch der Gesetzgeber und Finanzverwaltung bemerkt und die Regelungen für vom Arbeitgeber finanzierte Diensträder deutlich verbessert. So erfreuen sich auch Unternehmen am ungeahnten Fahrrad-Boom. Mittels Dienstfahrrad-Leasing bietet sich Arbeitgebern eine unkomplizierte Art der Mitarbeiterbindung mit vielen Vorteilen: die Mitarbeiter sparen gegenüber dem Fahrradkauf Kosten ein, sie tun etwas Gutes für Ihre Gesundheit, sind häufig schneller am Ziel als mit dem Auto und die Umwelt profitiert im gleichen Zuge.

Dienstrad-Leasing per Gehaltsumwandlung – mit den digitalen Services von Eleasa.

Und so funktioniert das Radeln mit dem Rückenwind vom Arbeitgeber:
Der Betrieb least das entsprechend ausgewählte Fahrrad und überlässt es seiner Mitarbeiterin oder seinem Mitarbeiter zur freien Nutzung, ganz gleich, um damit zur Arbeit zu fahren, zum Sport oder um in der Freizeit Freunde zu besuchen. Im Gegenzug behält der Arbeitgeber einen Teil des Bruttolohns der Mitarbeiterin bzw. des Mitarbeiters ein. Dieses Modell funktioniert also über die sogenannte Entgeltumwandlung. Dank steuerlicher Förderung müssen auf diesen Sachbezug keine Steuer- und Sozialabgaben gezahlt werden, wodurch hierbei ein deutlicher Spareffekt entsteht. Bei dieser Variante spart der Arbeitnehmer sogar bis zu 40 Prozent gegenüber dem Direktkauf. Der Arbeitgeber hat zudem die Möglichkeit sich mit Zuschüssen an den Leasingraten zu beteiligen. In diesem Fall ist die Ersparnis sogar noch höher.

Das gleiche Prinzip wird auch beim Fahrradleasing-Anbieter Eleasa angewandt – allerdings nicht nur für Diensträder, sondern auch für das Leasing von IT-Geräten über die Gehaltsumwandlung, wie etwa für Smartphones, Laptops, Tablets oder PCs. Wir wollten mehr über das junge Startup aus Hannover erfahren und haben uns deshalb mit Nikolaus Kochen zu einem Austausch verabredet. Er ist seit 2019 Head of Eleasa innerhalb der el Leasing & Service AG und Teil der 3. Generation der Unternehmerfamilie. Bei unserem Gespräch berichtet er, wie die Idee von Eleasa ursprünglich entstanden ist, für welche Zielgruppen die Services von Eleasa besonders spannend sind und welche Rolle sie in der Personalabteilung der Zukunft spielen wollen.

Hallo Nikolaus, wir freuen uns sehr, dich kennenzulernen. Erzähl uns doch gerne zu Beginn, wer ihr seid.

Hallo MOBIKO! Wir sind Eleasa. Eleasa ist eine Marke der el Leasing & Service AG, einem mittelständischen Familienunternehmen aus Hannover. Das Projekt wurde Ende 2018 ins Leben gerufen und seit Anfang letzten Jahres sind wir mit Eleasa am Markt vertreten.

Zurzeit arbeiten fünf Mitarbeiter für unser Team, die hauptsächlich in den Bereichen Sales, Marketing und Customer Support tätig sind, alle weiteren Funktionen werden von unserem Kernunternehmen übernommen.

Als Head of Eleasa habe ich das Team aus neu eingestellten Mitarbeitern aufgebaut und übernehmen seit Beginn die Leitung meiner engagierten Kollegen.  

Gestatten: das Team von Eleasa mit den Vorständinnen der el Leasing & Service AG

Mit eurer langjährigen Expertise im Leasingsektor habt ihr aus dem Projekt in kürzester Zeit ein marktreifes Angebot entwickelt. Kannst du ganz kurz beschreiben, welche Services ihr bei Eleasa anbietet und wie die Idee für das Projekt initial entstanden ist?

Sehr gerne. Mit Eleasa bieten wir Unternehmen zwei Benefits an. Neben unseren Dienstfahrrädern bieten wir auch das das Mitarbeiter-PC-Programm an, die beide steuerlich gefördert sind und auf dem Prinzip der Gehaltsumwandlung beruhen. Mitarbeiter unserer Kunden können sich beim Händler ein neues (E-)Bike oder in unserem Webshop die neuesten Smartphones, Laptops, Tablets und PCs aussuchen, die ihr Arbeitgeber dann von uns least. Die monatlichen Raten werden dem Mitarbeiter von Bruttogehalt abgezogen, wodurch bis zu 40% gegenüber dem Kauf gespart werden können.

Uns ist aufgefallen, dass beide Benefits, die sich bis auf die verleasten Produkte sehr ähnlich sind, noch nicht gebündelt in dieser Form angeboten wurden und haben hier eine Lücke erkannt, die wir gern ausfüllen möchten.

An welche Zielgruppen richten sich die Services von Eleasa und welche übergreifenden Probleme löst ihr für diese mit eurem Angebot?

Aktuell richtet sich unser Angebot deutschlandweit an Unternehmen mit mehr 250 Mitarbeitern an.

Mit unseren Benefits möchten wir mehr Anreize schaffen, das Fahrrad als umweltschonende Mobilitätsalternative zum Dienstwagen zu nutzen und den Digitalisierungsgrad in Deutschland durch den kostengünstigen Zugang zur neuesten Technik zu fördern.

Für Unternehmen lohnen sich unsere Benefits in vielerlei Hinsicht: Neben der gestärkten Mitarbeiterbindung und einer höheren Attraktivität im Recruiting profitieren sie von gesünderen, radfahrenden Mitarbeitern und den gesteigerten IT-Kenntnissen der Angestellten.

Die Mitarbeiter selbst haben vor allen Dingen die Möglichkeit, sich ein neues Wunsch-Fahrrad oder –Smartphone zu leisten und dabei ihre persönliche Liquidität zu schonen.

Das klingt nach einer Win-Win-Win-Situation für alle Parteien. Wird das von euren Kunden auch so wahrgenommen? Welches Feedback erreicht euch von euren Nutzern?

Gerade in der jetzigen Situation werden unsere Benefits von den Mitarbeitern unserer Kunden besonders stark nachgefragt: Zum einen möchten sie das Fahrrad, das als Fortbewegungsmittel in diesem Jahr weiter massiv an Bedeutung gewonnen hat, als Alternative zum ÖNV nutzen. Zum anderen benötigen viele noch einen passenden Laptop oder PC, um flexibel von zu Hause aus arbeiten zu können.  

Ein Beispiel: Die Mitarbeiter eines Kunden, der unsere Benefits erst im Juni eingeführt hat, haben seitdem 150 Fahrräder bezogen, was etwa 10% der Belegschaft entspricht. Die hohe Nachfrage hat die Personalabteilung unseres Kunden selbst völlig überrascht und sie freuen sich mit für sie kleinem Aufwand so viele Mitarbeiter begeistern zu können.

Digitale Abwicklung im firmeneigenen Mitarbeiten-PC-Programmen (MPP) – mit Eleasa.

Online-Plattformen für elektronische Mitarbeiterbenefits und JobRad-Anbieter bestehen bereits seit einiger Zeit am Markt. Wie genau differenziert ihr euch von Mitbewerben?

Neben dem schon angesprochenen, gebündeltem Angebot unserer beiden Produkte unterscheidet uns von unseren Wettbewerbern, dass wir das gesamte Dienstleistungsspektrum aus einer Hand anbieten. Dadurch konnten wir unsere Prozesse im Vergleich zu vergleichbaren Anbietern verschlanken, was zu deutlich weniger administrativen Aufwänden bei unseren Kunden führt.  

Wenn man sich außerdem unser recht buntes, freches Branding anschaut heben wir uns dadurch von anderen Anbietern ab, dass wir das Dienstfahrrad- und IT-Leasing, die eben aufgrund der Gehaltsumwandlung wirtschaftlich besonders interessant sind, durch ein modernes Look & Feel auch für jüngere Mitarbeiter ansprechender gestalten wollen.

Ein kleiner Blick in die Zukunft: Warum werden eure Services auch in Zukunft relevant sein? Wie sieht für euch die Personalabteilung der Zukunft aus und welchen Platz/welche Rolle wollt ihr darin einnehmen?

Aus meiner Sicht werden das sich verändernde Umweltbewusstsein und die voranschreitende Digitalisierung unser Leben in Zukunft in vielerlei Dingen positiv beeinflussen. Wir möchten Teil dieser Entwicklung sein und als Anbieter dazu beitragen, die vom Staat geschaffenen Förderungen in diesen beiden wichtigen Zukunftsthemen in die breite Masse zu bringen.

Viele Angestellte haben ihre Präferenzen geändert, wenn es darum geht wo gearbeitet werden soll oder wie man zur Arbeit kommt. Die Personalabteilung der Zukunft erkennt die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter frühzeitig und wir wollen sie bei der Umsetzung unterstützen.

Wir sind im häufig im intensiven Austausch mit Mobilitäts-, HR- und Nachhaltigkeits-Startups in Berlin, Hamburg und München. Für uns seid ihr das erste Hannoversche Startup im „MOBIKO meets“-Interview. Kannst du uns zum Abschluss verraten, was Hannover für dich/euch bedeutet – als Unternehmensstandort und persönlich?

Ich selbst bin gebürtiger Hannoveraner und habe nach Studium und Job im In- und Ausland wieder zurück „nach Hause“ gefunden. Für mich besticht Hannover vor allem durch seine Nähe zur Natur mit vielen Wäldern und Grünflächen.

Als Teil eines klassischen Mittelständlers, der seit nunmehr 35 Jahren in der niedersächsischen Landeshauptstadt ansässig ist, profitieren wir von einer guten Vernetzung innerhalb des Bundeslandes, was gerade zu Beginn unseres Markteintritts von Vorteil war.

Insofern bedeutet Hannover für uns vor allen Dingen unsere fest verwurzelte Heimat, die wir nicht missen möchten.  

Herzlichen Dank an Nikolaus Kochen für das spannende Gespräch und für die wertvollen Einblicke in den Benefit-Leasing-Anbieter Eleasa.

Weitere Informationen zu Eleasa finden Sie hier: