Das Umsatteln auf ein E-Bike ist ein willkommener Trend in der Mobility-Welt: Ohne Überanstrengung von A nach B radeln und sich dabei an der frischen Luft bewegen – eine sinnvolle Alternative für die Auto-überladene Stadt. Zumal wir wegen Corona auch immer kürzere und in Summe weniger Wege zurückzulegen, aber auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in den letzten Monaten verstärkt umgangen sind, rollen immer mehr E-Bikes durch Deutschlands Straßen. 

Kein Wunder also, dass es in diesem Mobilitätssektor Zuwächse auf der ganzen Linie gibt: So lautet zumindest die Verkaufsbilanz für E-Fahrräder in Deutschland für 2019. Im Rahmen der jährlichen Auswertung beziffert der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) die Anzahl verkaufter Räder mit elektrischer Unterstützung auf insgesamt 1,36 Millionen Stück. Das entspricht einer Steigerung von 39 Prozent. Der Anteil der E-Bikes am Gesamtmarkt stieg im Vorjahr auf 31,5 Prozent. Somit verfügte im Jahr 2019 sogar jedes dritte verkaufte Fahrrad bereits über einen Elektromotor.

Sich umweltschonend, gesundheitsbewusst und zugleich komfortabel fortbewegen – das geht allerdings auch mit E-Bikes zum Leihen. Bevor man sich direkt ein eigenes E-Bike zulegt und dafür tief in den Geldbeutel greift, oder sich an einen längerfristigen Leasing-Vertrag bindet, gibt es bereits in einigen Städten die Möglichkeit auf flexible E-Bike Sharing-Angebote zurückzugreifen, wie beispielsweise auf die elektrischen Zweiräder von BOND Mobility. Wobei der Name „BOND“ nichts mit dem britischen Agenten des MI6 zu tun hat. BOND steht für „Bike on Demand“ und ist ein Premium-Anbieter von Shared Mobility als free-floating System sowie als Business-Mobilitätslösung. Die E-Bikes von BOND Mobility können über eine App angemietet werden und erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 45 km/h. Somit haben die Speed-E-Bikes von BOND Mobility dieselbe Geschwindigkeit wie Autos im Innenstadtverkehr und daher ist auch ein Führerschein für die Fahrzeugklasse B Voraussetzung für die Nutzung. Mit diesem Angebot stellt der Züricher Mobilitätsanbieter eine attraktive und emissionsarme Mobilitätsoption für städtische Gebiete und Alternative zum eigenen Pkw dar.

Aus diesem Grund haben wir das Gespräch mit Raoul Stöckle gesucht. Raoul Stöckle ist Serial Entrepreneur und Mitbegründer mehrerer erfolgreicher Startups sowie des Swiss Corporate Innovation Network. Als Chief Executive Officer von BOND Mobility führt er das Unternehmen im Einklang mit den neuesten globalen Mobilitätstrends, die Einfluss auf Städte und die Mobilität ihrer Bewohner haben. Er hat BOND Mobility erfolgreich von einem in Zürich ansässigen Startup zu einem mittelgrossen, gut finanzierten, globalen Unternehmen mit weltweit über 70 Mitarbeitern aufgebaut.

Im Rahmen unseres Austausches gibt uns Raoul einen spannenden Einblick in die Zukunft der urbanen Mobilität und geht dabei auch auf die Gründungsgeschichte und auf das Geschäftsmodell von BOND Mobility ein.

Hallo Raoul! Wir freuen uns sehr, dich kennenzulernen! Erzähl uns doch gerne im ersten Schritt, wer ihr seid und woher ihr kommt.

Grüezi MOBIKO! Wir sind BOND Mobility. BOND Mobility wurde 2016 in Zürich gegründet und ist seither in mehreren europäischen Städten, darunter München und Hamburg aktiv. In diesen Städten betreiben wir eine Flotte mit hochwertigen E-Bikes (Unterstützung bis 45km/h). Die E-Bikes können via App gebucht und nach Fahrtende an einem beliebigen öffentlichen Ort abgestellt werden. Wir beschäftigen weltweit über 60 Mitarbeitende. Zusammen schaffen wir urbane Mobilitäts-Optionen und verändern die Art und Weise wie sich Menschen in Städten bewegen.

Wie unser Speed-E-Bike Sharing in der Praxis genau funktioniert, zeigen wir euch in unserem Video:

Das klingt nach einem spannenden Mobilitätskonzept, urbane Mobilität in Zukunft noch effizienter zu organisieren. Wie ist euch die Idee dazu gekommen und welche Services bietet ihr heute schon an, die zu eurer Vision beitragen?

Ganz genau. BOND Mobility wurde mit der Vision gegründet, einen positiven Einfluss auf die Städte zu nehmen, indem den Bewohnern mehr Mobilitätsalternativen zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Grundsatz einer nachhaltigen, praktischen und unter Nutzern geteilten Alternative zum motorisierten Individualverkehr trifft BOND den Nerv der Zeit.

Mit eigenen Software- und Hardware-Plattformen bietet BOND Mobility einer immer größeren Zahl von Privatkunden und zahlreichen B2B-Partnern (z.B. Google, Siemens, ETH Zürich, etc.) Full-Stack-Dienstleistungen an. Ein einzigartiges KI-basiertes Flottenmanagementsystem und intelligente Benutzeranreize für die Neuausrichtung der Flotte von BOND Mobility sind Schlüsselelemente für die Erzielung von operativer Rentabilität und für eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit.

Eure Mobilitätsservices adressieren sowohl Privat- als auch Firmenkunden – kannst du beschreiben, welchen Mehrwert ihr diesen jeweils bietet bzw. welche übergreifenden Probleme ihr für diese Zielgruppen löst?

Unsere Zielgruppe sind im Grunde alle Menschen in Städten, welche sich möglichst flexibel sowie emissionsfrei bewegen möchten. Die größte Gruppe bilden dabei Pendler, welche BOND fix in ihren Arbeitsweg eingebunden haben. Wir sehen eine steigende Anzahl Nutzer, welche ein BOND für einen ausgedehnten Stadttrip oder Wochenendausfluge ausleihen. Um diesen Bedürfnissen nachzukommen, haben wir sowohl Tagespässe als auch Monats- und Jahrespakete entwickelt, welche den Fahrtpreis insgesamt vergünstigen.

Das Radeln mit eingebautem Rückenwind genießt derzeit großen Zuspruch, der nicht zuletzt durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie enorm verstärkt wurde. Spiegelt sich das auch im Verhalten eurer Nutzer wider? Welches Feedback erreicht euch von euren Nutzern?

Unsere Nutzer schätzen die hohe Qualität der Bikes und das durchdachte, nachhaltige Konzept. Der Zeitgewinn, der hohe Spaß Faktor und ein gewisser „Prestige-Effekt“ sind zudem Faktoren, welche unsere Nutzer dazu veranlassen, uns noch öfters zu nutzen und weiterzuempfehlen.

Nextbike, Call a Bike & Co. – die per App anmietbaren Zweiräder unterschiedlichster Anbieter tummeln sich hierzulande bereits in den Großstädten. Was unterscheidet euch euren Mitbewerbern auf dem Markt?

Ganz einfach: Wir haben als weltweit erstes Free-Floating E-Bikesharing weltweit gestartet – trotz einiger Mitbewerber gibt es noch immer wenige Anbieter eines solchen Systems und noch weniger mit schnellen E-Bikes mit einer Motorenunterstützung bis 45km/h. Nutzer, welche ein stets funktionierendes, komplettes und hochwertiges Produkt schätzen, sind bei BOND an der richtigen Adresse. Wir nutzen die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz, um in der App Bonuszonen anzuzeigen, wo die Nachfrage das Angebot übersteigt. Stellen Nutzer ihr E-Bike in einer dieser Zonen ab, erhalten sie automatisch eine Gutschrift auf ihre Fahrt. In einigen Städten betreiben wir an großen Bahnhöfen oder Firmenstandorten Mobilitätshubs mit Ladestationen, wo die Nutzer ihr E-Bike direkt nach der Fahrt laden können.

Schnelligkeit, Gesundheit, Umweltbewusstsein – es gibt viele Punkte, warum derzeit immer Menschen auf das Zweirad umsteigen. Was glaubt ihr, warum euch die Welt auch in der Zukunft braucht? Wie sieht aus eurer Sicht die Mobilitätswelt der Zukunft aus und welchen Platz wollt ihr darin einnehmen?

Die Weltbevölkerung steht vor zahlreichen Herausforderungen. Das globale Klima verändert sich, Menschen ziehen in die Städte, wo der öffentliche Raum stark beansprucht wird. Die Mobilitätswelt der Zukunft wird multimodal und zunehmend emissionsarm. Egal ob zum Einkaufen, zur Arbeit oder für den Tagesausflug: Menschen möchten für jeden Zweck die richtige Mobilitätsalternative. In diesem Spektrum bieten wir eine platzsparende, schnelle, rund um die Uhr verfügbare und ökologisch nachhaltige Alternative zum motorisierten Individual- aber auch zum öffentlichen Verkehr.

Raoul, weißt du, dass ihr mit BOND Mobility das erste internationale sowie in Zürich ansässige Unternehmen seid, dass wir in unserem „MOBIKO meets“ Format vorgestellt haben? Daher sind wir sehr neugierig zu erfahren, was die malerische und größte Stadt der Schweiz für dich persönlich und als Unternehmensstandort so besonders macht?

Zürich ist, wohl auch der zahlreichen steilen Hügeln wegen, die Geburtsstätte von BOND Mobility. Als erstes Unternehmen, noch vor dem städtischen, stationsbasierten Veloverleih haben wir damit begonnen, hochwertige E-Bikes an Kunden auszuleihen. Das komplett neue Angebot wurde von der Stadtzürcher Bevölkerung enorm gut aufgenommen und getragen, was uns Schub verliehen hat, dieses Modell auch in weitere Städte Europas zu bringen.

🆕 MOBIKO Nutzer aufgepasst!🙋🏼‍♀️🙋🏻‍♂️

Schon gewusst:
Mit MOBIKO sparen Sie ab Oktober 10 Euro bei BOND Mobility.
Prüfen Sie Ihre Inbox für weitere Informationen oder werfen Sie einen Blick in den Bereich „Gutscheine & Vorteile“ innerhalb der MOBIKO App. 👉✉️📱

Darüber hinaus angefallene Ausgaben für die Nutzung der BOND E-Bikes können Sie jederzeit ganz leicht via MOBIKO erstattet bekommen. Laden Sie hierzu Ihre BOND Rechnung über die Mobilitätsart ➡️ Bikesharing ⬅️ bei der Erstellung einer neuen Ausgabe in der MOBIKO App hoch und reichen Sie die Ausgabe anschließend ein.

Viel Spaß beim Radeln mit BOND Mobility! 🚲🌱

Green Partnership: MOBIKO x BOND Mobility – warum ist die Kooperation aus eurer Sicht ein super „Match“, gerade auch für Mitarbeiter und insbesondere für MOBIKO Nutzer?

Mit MOBIKO haben wir einen Partner in Deutschland gefunden, der über ein starkes Netzwerk an Firmenkunden verfügt. Ziel ist es unseren Service und die Stärken an die Kunden zu tragen und das bestehende Angebot sinnvoll zu ergänzen.

Ein großes Dankeschön an Raoul Stöckle für das spannende Gespräch und für die wertvollen Einblicke in den Schweizer E-Bike-on-Demand-Anbieter BOND Mobility. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit BOND Mobility im Rahmen unserer Partnerschaft! 🙌

Weitere Informationen zu BOND Mobility finden Sie hier: