Wie bleiben wir mobil in diesen Corona-Zeiten? Eine Frage, die viele von uns weiterhin stark beschäftigt. Zwar hat sich die Bundesregierung für die Ausweitung des Lockdowns und dabei auch für den Ausbau der Homeoffice-Möglichkeiten ausgesprochen, jedoch gibt es nach wie vor Angelegenheiten und Bedürfnisse, die uns trotz alledem dazu veranlassen in diesen Zeiten mobil sein zu müssen. Doch was ist die beste Fortbewegungsmethode, um flexibel zu sein und gleichzeitig das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten?

Eins steht fest: es muss ganz viel Abstand zueinander herrschen. Ein Großteil der Menschen fühlen sich in Verkehrsmitteln, in denen sie zusammen mit anderen unterwegs sind, deutlich weniger wohl als im Individualverkehrsmittel. Bahnfahren in Zeiten von Corona erzeugt bei vielen Menschen ein mulmiges Gefühl. Immerhin treffen in öffentlichen Verkehrsmitteln viele Menschen in abgeschlossenen Räumen aufeinander. Viele sind indes auf das Fahrrad umgesattelt oder gar zu Fuß unterwegs. Doch was, wenn weitere Strecken nötig sind, der Transport von Einkäufen oder Gegenständen ansteht, oder die Wetterverhältnisse unsere Mobilitätsmittel limitieren?

In Zeiten einer weltweiten Pandemie, des permanenten Aus-dem-Weg-Gehens, gibt es neben dem Radeln und zu Fuß gehen kaum einen besseren Platz zur Abgrenzung und des Wohlfühlens als im Auto. Wer kein eigenes Auto besitzt, kann einfach und völlig flexibel auf Carsharing-Angebote wie das von SHARE NOW zurückgreifen.      

Viele Experten sind sich einig, dass geteilte Mobilität und das Thema Carsharing in den nächsten Jahren sein Wachstum weiter fortsetzen wird. Wir haben uns daher mit Olivier Reppert, dem CEO von SHARE NOW zum Online-Interview verabredet, um uns mit ihm über die Anfänge, aber auch über die Zukunft von SHARE NOW auszutauschen.

Hallo Olivier, wir freuen uns sehr, dass wir dich heute kennenlernen dürfen und einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von SHARE NOW bekommen. Kannst du zu Beginn unseres Interviews kurz umreißen, wer ihr seid und woher ihr kommt? 

Hallo MOBIKO. Das mache ich sehr gerne. Wir sind SHARE NOW – der europaweite Marktführer im Bereich stationsunabhängigen Carsharing. Seit über zehn Jahren bieten wir Millionen von Stadt-Bewohnerinnen und Bewohnern einen einfachen Zugang zu nachhaltiger und geteilter Mobilität. Im Jahr 2019 fusionierten die beiden bekannten Carsharing-Unternehmen car2go und DriveNow und seitdem sind wir mit rund 500 Mitarbeitern an insgesamt 16 Standorten in Europa als SHARE NOW unterwegs.

Die Fusion von car2go und DriveNow im Jahr 2019 haben wir natürlich mit großer Spannung verfolgt. Können wir auf unserer Reise vielleicht noch einen Schritt zurück zu den Anfängen gehen? Wie ist denn die initiale Idee zum Carsharing entstanden – ihr habt ja das free-floating Carsharing sozusagen „erfunden“ – und welchen entscheidenden Mehrwert bietet ihr im Vergleich zum Privat-Pkw?

Bei SHARE NOW ist unsere Überzeugung, mehr zu teilen und weniger zu besitzen, um unsere Städte lebenswerter zu machen. So ist die Idee zum Carsharing entstanden und das motiviert uns seit Beginn an. Mittlerweile betreiben wir eine Fahrzeugflotte von rund 11.000 Autos der Marken BMW, Fiat, Mercedes-Benz, MINI und smart. Diese sind im jeweiligen Stadtgebiet innerhalb eines definierten Geschäftsgebiets verteilt und können dort jederzeit spontan und flexibel über die SHARE NOW App an- sowie abgemietet werden. Dabei können unsere Kundinnen und Kunden ganz flexibel zwischen Kurzzeitmieten auf Minuten- oder Stundenbasis, sowie mehrtägigen Langzeitmieten wählen. Kraftstoff bzw. Strom, Steuern und Versicherungen sind inklusive. Auch das Parken auf öffentlichen Parkplätzen im Geschäftsgebiet ist im Preis enthalten.

Im Durchschnitt werden Privatfahrzeuge weniger als eine Stunde am Tag genutzt. Sie parken damit täglich über 23 Stunden und belegen wertvollen öffentlichen Raum. Ein Carsharing-Fahrzeug wird hingegen sechs Mal häufiger bewegt. Mit free-floating Carsharing stehen den Nutzerinnen und Nutzern die gesamten Vorzüge eines eigenen Pkws zur Verfügung, ohne, dass sie sich langfristig an ein Auto binden müssen. Dank dieser geteilten Mobilität bleiben die Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner flexibel mobil und entlasten zudem ihre Umwelt.

Auf den ersten Blick scheint es, dass ihr mit eurem Carsharing-Angebot eine recht breite Zielgruppe in urbanen Räumen ansprecht. Lässt sich das eingrenzen bzw. kannst du die Zielgruppe von SHARE NOW für uns spezifizieren?

Klar. Unsere Kundinnen und Kunden sind modern, flexibel unterwegs und orientieren sich an einem nachhaltigen Lebenswandel. Die größte Altersgruppe machen die 26- bis 35-Jährigen mit einem Anteil von 35 Prozent aus, gefolgt von den 36- bis 49-Jährigen mit einem Anteil von rund 30 Prozent. Im Zentrum unseres Angebots stehen dabei die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse: Egal ob spontane Kurzzeit- oder längere Mehrtages-Mieten, mit SHARE NOW ist beides jederzeit einfach und flexibel möglich. Carsharing entlastet dabei die Städte nachweislich von Parkdruck, Flächenbedarf, Verkehr und Emissionen.

Miles, SIXT SHARE, WeShare & Co. – seit 2009 ist der Carsharing Markt extrem gewachsen und die Anbieter-Landschaft hat sich dabei kontinuierlich verändert. Uns interessiert da natürlich, was euch von anderen Anbietern auf dem Markt unterscheidet?

Wie vorher bereits angeschnitten, haben wir 2009 das free-floating Carsharing erfunden. Das hat uns zum Pionier und Vorreiter zugleich gemacht. Seitdem haben wir unser Produkt konsequent weiterentwickelt und sind auch hier in vielen Bereichen noch heute die Pioniere. Beispielsweise haben wir 2019 als erster free-floating Carsharing-Anbieter ein digitales Rabattmodell, den SHARE NOW Pass, umgesetzt. Damit können unsere Kundinnen und Kunden bis zu 50 Prozent auf den Minutenpreis sparen. Den Pass haben wir dann in einem zweiten Schritt auch für Business- und Unternehmens-Kunden eingeführt. 

Außerdem haben wir bereits früh erkannt, dass die Elektromobilität optimal zu den Anwendungsfällen des free-floating Carsharings passt. Aus diesem Grund besteht unsere Flotte mit 2.900 E-Autos an vier rein-elektrischen und vier teil-elektrischen Standorten zu 25 Prozent aus elektrischen Fahrzeugen. SHARE NOW bietet so bereits heute Millionen von Stadtbewohnern einen einfachen, ersten Kontakt mit Elektrofahrzeugen. Menschen, die sonst nicht die Möglichkeit hätten, selbst ein Elektroauto zu fahren, können einen Eindruck von dieser umweltfreundlichen Fortbewegungsart gewinnen.

Urbanisierung, Nachhaltigkeit und technologische Entwicklungen wie das autonome Fahren und die zunehmende Vernetzung der Mobilitätslösungen, aber auch die Corona-Pandemie werden unsere Mobilität von morgen prägen. Wie stellst du dir die Mobilitätswelt der Zukunft vor und welchen Platz wollt ihr darin einnehmen?

Besonders die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, einen einfachen Zugang zu einer flexiblen, individuellen und sicheren Art der Fortbewegung zu haben. Drei Aspekte, die unser Service vereint und die auch in Zukunft immer wichtiger werden. Gerade die Menschen im städtischen Umfeld halten nicht mehr an einem einzigen Verkehrsmittel fest, sondern definieren zunehmend einen individuellen Mobilitätsmix, der ihren Bedürfnissen entspricht. Aus diesem Grund wird sich die Mobilitätsbranche und vor allem die Sharing Economy stärker vernetzen und die Multimodalität an Bedeutung gewinnen.

Auf der operativen Seite werden nachhaltige Fahrtechnologien ebenso wie neue technologische Entwicklungen wie etwa das autonome Fahren im Fokus stehen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, offen für Weiterentwicklungen des Produktes und weitere Partnerschaften zu sein. Hier sind wir bei SHARE NOW sehr gut aufgestellt und sind überzeugt davon, dass wir mit unserem Pioniergeist auch in der Mobilitätswelt der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden.

Viele sehen Berlin ja als „Mobility Hub“ der Bundesrepublik. Wie sieht das bei dir aus – was bedeutet Berlin für dich persönlich und als Unternehmensstandort?

Berlin ist der größte Standort von SHARE NOW und auch der Firmensitz. Die Stadt ist somit das Zuhause vieler unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Keine andere Stadt in Deutschland ist so dynamisch und vielseitig, denn die Menschen hier sind kreativ, modern, innovativ und offen gegenüber neuen Entwicklungen. Berlin bringt somit die perfekten Voraussetzungen für unser Carsharing-Angebot mit. Ich persönlich lebe mit meiner Familie hier und mich begeistern jeden Tag aufs Neue die Vielseitigkeit und der Mix aus urbaner und familiärer Atmosphäre.

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Darüber hinaus angefallene Ausgaben für die Nutzung von SHARE NOW können Sie jederzeit ganz leicht via MOBIKO erstattet bekommen. Laden Sie hierzu Ihre SHARE NOW Rechnung über die Mobilitätsart ➡️ Carsharing ⬅️ bei der Erstellung einer neuen Ausgabe in der MOBIKO App hoch und reichen Sie die Ausgabe anschließend ein.

Happy Sharing mit SHARE NOW! 🚙🙌


Abschließend großes Dankeschön an Olivier Reppert für das spannende Gespräch und für die wertvollen Einblicke in das Unternehmen SHARE NOW – den europaweiten Marktführer im Bereich free-floating Carsharing.

Weitere Informationen zu SHARE NOW finden Sie hier: