Sommer 2021. Die Bundes-Notbremse endet, die Home-Office Pflicht entfällt, das Leben in den Innenstädten nimmt wieder Fahrt auf. Ebenso der Pendlerverkehr und damit auch Staus, gerade zu den Hauptverkehrszeiten. Wenn dann die Uhr des Carsharings immer weiter tickt, kann man schnell aus doppeltem Grund ungeduldig werden. Das haben sich auch die Gründer von MILES Mobility gedacht und haben ihr Carsharing Unternehmen mit einem kilometerbasierten statt minutenbasierten Preismodell aufgezogen – pay for the ride, not the traffic, wie sie selbst sagen.

Wir haben uns mit MILES Mobility CEO Oliver Mackprang zum virtuellen Gespräch getroffen und mit ihm über MILES gesprochen.

Hallo Oliver, schön, dass du heute bei uns bist – zumindest virtuell. Lass uns damit anfangen, dass du uns MILES kurz vorstellst.

Hallo MOBIKO, auch schön, euch heute hier zu sehen. Ja, wir sind MILES Mobility, der größte Carsharinganbieter in Deutschland ohne Konzernbeteiligung. Anders als die meisten Anbieter rechnen wir das Carsharing nach den gefahrenen Kilometern ab. Das heißt, du weißt ziemlich genau, was du zahlst, bevor du losfährst. Damit ermöglichen wir nicht nur Planbarkeit und Transparenz, sondern nehmen auch den Stress aus der Fahrt.

2017 sind wir mit knapp 25 Fahrzeugen in Berlin an den Start gegangen und sind mittlerweile in sechs Städten unterwegs – in Berlin, Potsdam, Hamburg, München, Köln und Düsseldorf.

Unsere Gründer Alexander Eitner und Florian Haus sind nach wie vor Teil des Teams. Alexander ist als COO auch noch im Führungstrio, neben unserem CFO Eyvindur Kristjansson und mir als CEO. Gemeinsam mit über 200 Mitarbeitenden geben wir jeden Tag volle Energie.

Ihr bietet ja nicht nur das klassische Carsharing an, sondern habt auch Transportersharing in eurem Portfolio. Könntest du für uns euer Angebot kurz umreißen?

Richtig, neben dem Carsharing haben wir auch Transportersharing in unserem stationslosen free floating Modell. Das bedeutet, dass alle unsere Fahrzeuge flexibel per App innerhalb des Geschäftsgebiets angemietet und abgestellt werden können. Abgerechnet wird im kilometerbasierten Modell oder durch flexible Tagestarife, die bis zu 30 Tage Miete ermöglichen.

Die Idee ist, mit den verschiedenen Tarifen und Fahrzeugmodellen immer das richtige Angebot für jeden möglichen Bedarfsfall zur Verfügung stellen zu können. Je nachdem, was geplant ist, kann individuell gebucht werden – ein kurzer Transport, ein Ausflug an den See, der Besuch bei den Schwiegereltern.

Neben dem Besuch bei den Schwiegereltern, welchen Mehrwert erzeugt ihr bei eurer Zielgruppe und welches Problem löst ihr dabei?

MILES will das eigene Auto substituieren, denn weniger Autos bedeuten mehr Platz, weniger Lärm, bessere Luft und ein sicheres Umfeld.

Das heißt, unsere Zielgruppe sind Autofahrer:innen und die, die es werden möchten. Anders als oft vorgeworfen, wollen wir nicht die Menschen aus dem ÖPNV holen, sondern vielmehr im Verbund mit ihm und anderen Anbietern ein Rundum-Sorglos-Paket schaffen, das das eigene Auto obsolet macht.

Und wie kommt euer Service bei den Autofahrer:innen an, die ihr damit addressiert? Welches Feedback erhaltet ihr von euren Nutzern?

Neues muss sich erst mal beweisen und etablieren. In den Städten, in denen wir aktiv sind, kommt Carsharing größtenteils gut an, obwohl es natürlich immer kritische Stimmen gibt. Das wird nie ausbleiben.

Kundenseitig gibt es ab und zu Rückfragen zum Geschäftsgebiet und dem Wunsch nach Vergrößerung oder zu Expansion in neue Städte. Hier sind wir peu à peu am Nachjustieren. Das passiert aber leider nicht von heute auf morgen. Da nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit, sondern auch die ökonomische Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle für uns ist, erfolgt hier eine schrittweise Ausweitung. Nur so können wir wirtschaftlich agieren.

Die Städte selbst spielen hier aber auch eine entscheidende Rolle, je mehr wir gefördert werden, desto schneller können wir uns vergrößern.

Die Idee, Städte durch geteilte Fahrzeuge zu entlasten, hattet ihr nicht alleine, mittlerweile gibt es in deutschen Großstädten eine Vielzahl verschiedener Carsharing Anbieter. Was unterscheidet euch von den anderen Anbietern?

Da gibt es ein paar Sachen. Unser Preismodell und unsere Konzernunabhängigkeit sind zwei große Faktoren, die uns von den anderen free-floating Anbietern deutlich unterscheiden. Aber auch unsere Flottenauswahl inklusive der Transporter, dass wir Führerscheinneulinge zulassen oder die Vielzahl an Kooperationen mit ÖPNV-Anbietern unterscheidet uns. Durch unsere Eigenständigkeit können wir oft schneller und flexibler agieren.

Wie siehst du die zukünftige Entwicklung der Mobilitätswelt und welchen Platz wollt ihr darin einnehmen?

Der motorisierte Individualverkehr wird so flächendeckend wie bisher in der Zukunft keinen Platz mehr haben. Aber die Freiheit, den Komfort und die Flexibilität, die ein Auto gewährt, kann durch ÖPNV und Fahrrad allein nicht gewährleistet werden, deshalb wird es künftig auch noch Autos geben – Autos, die geteilt werden.

Sprechen wir noch über Berlin, euren Unternehmensstandort – was bedeutet die Stadt für MILES und für dich persönlich?

Berlin ist unsere Geburts- und Heimatstadt und wird deshalb immer ein besonderer Ort sein, unser Headquarter sitzt auch hier. Viele Anbieter arbeiten hier bereits an einer Umgestaltung, das ist enorm wichtig und wird in der Zukunft auch so bleiben. Ich sehe noch viel Potenzial für Weiterentwicklungen und Förderungen, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen.

Zu guter Letzt MOBIKO x MILES – warum ist die Kooperation aus deiner Sicht ein super „Match“?

Der klassische Dienstwagen hat ausgedient und ist in den meisten Fällen kein zeitgemäßer Benefit mehr. MOBIKO hat das erkannt. Die Flexibilität innerhalb der Nutzung ist genau das, was Nutzer:innen wollen.


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Darüber hinaus können alle für MILES Mobility angefallenen Ausgaben jederzeit bei MOBIKO unter „Carsharing“ eingereicht und erstattet werden.

Enjoy the ride mit MILES & MOBIKO


Abschließend bedanken wir uns bei MILES Mobility CEO Oliver Mackprang für das super Gespräch und wünschen eine Gute Fahrt an alle Nutzer von MILES – Carsharing nach km, statt Minuten.

Weitere Informationen zu MILES finden Sie hier: