Die Stellung von Fernbussen hat sich in Deutschland seit 2013 enorm verändert. Neben Reisen mit dem Zug, Flugzeug oder Mitfahrgelegenheiten stellen Fernbusse eine günstige Alternative dar. Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist eine Reise mit dem Fernbus anderen Verkehrsmitteln im Fernverkehr voraus.
Vor der Corona-Pandemie war eine Reise mit dem Fernverkehr eine der preiswertesten Möglichkeiten, zu den unterschiedlichsten Städten innerhalb Deutschlands zu reisen. Während der Corona-Krise mussten die Reisen mit dem Fernbus jedoch weitestgehend eingestellt werden.

Umso überraschender war es, dass neben dem Platzhirsch Flixbus RoadJet, als Europas erster Premiumanbieter für Fernbusreisen während der Pandemie im August 2020 einen Markteintritt wagte und sich von Anfang an mit einem umfangreichen Corona Hygiene Konzept auseinandersetzte.

Wem ein komfortables, effizientes sowie ökologisches Reiseerlebnis wichtig ist, dem wird RoadJet definitiv gefallen. Freitags noch einen vollen Projekttag beim Kunden in Stuttgart und Samstagmorgen ausgeschlafen beim gemütlichen Frühstück im Kreis der Familie in Berlin? Wie das geht und wie sie das Image des Fernbusses als günstiges Discount-Reisemittel verändern wollen, haben wir mit Dennis Klemm, dem Co-Founder und CMO von RoadJet im Online-Interview besprochen.

Hallo Dennis, schön, dass wir dich kennenlernen dürfen. Als Co-Founder und CMO von RoadJet bist du sicherlich dafür prädestiniert uns zu erzählen, wer ihr seid und woher ihr kommt?

Hallo MOBIKO, gerne doch! Wir sind RoadJet, Europas erster Premiumanbieter für Fernbusreisen und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Kunden ein neues Reiseerlebnis zu ermöglichen. Mit Firstclass-Reisen zu Economy-Preisen haben wir es uns zum Ziel gesetzt, das Leben unserer Mitmenschen zu verbessern, indem wir ihnen ein komfortables, entspanntes Reiseerlebnis zu fairen Preisen anbieten.

Muhammed Simsek ist der Gründer und CEO des Unternehmens er hatte vor mehr als 5 Jahren die Idee zu einem Premiumkonzept im Fernbusmarkt. Ich bin Dennis Klemm der Co-Founder und CMO von RoadJet und verantworte neben dem Bereich Marketing und PR auch unsere Operations und das Firmenwachstum. Seit August 2020 sind wir nun mit unserer eigenen Flotte auf dem Markt und bieten eine komfortable, zuverlässige und nachhaltige Alternative zum bestehenden Angebot im Fernreisemarkt an. Die Pandemie hat uns was Wachstum und Traktion angeht natürlich etwas gebremst, wir sind aber davon überzeugt, dass sich in der jetzigen Zeit ebenso neue Chancen am Reisemarkt ergeben und diese wollen wir nutzen.

Was erwartet mich, wenn ich eine Busfahrt über RoadJet buche? Was macht euch so besonders?

Für unseren Service haben wir einen innovativen Doppelstockbus entworfen, der nach unseren Vorgaben exklusiv für uns konstruiert wurde. Muhammeds Hintergrund als Karosseriebaumeister und die Erfahrung von Mujib (der bis vor kurzem noch Teil unseres Teams war) als Innovationsmanager in der Automobilindustrie waren dafür natürlich besonders nützlich. RoadJet bietet durch die ergonomisch geformten Sitze ein hohes Maß an Komfort. Außerdem bieten wir Highspeed Internet an Board sowie ein umfangreiches Entertainment Programm, ähnlich wie man es von Langstreckenflügen gewohnt ist. Snacks, frischer Kaffee und ein zusätzlicher Waschraum, um sich vor Ankunft des Busses frisch zu machen, runden das Angebot ab. Zudem legen wir besonderen Wert auf Sicherheit. Unsere Busse sind neben anderen Features mit Alkoholtestern zur Freischaltung der Zündung ausgestattet. Nur bei 0,0 Promille lässt sich der Bus einschalten. Des Weiteren haben wir ein ausgesprochen umfangreiches Corona Hygiene Konzept, bestehend aus UV-Licht- und Ozongasdesinfektion sowie Einlasskontrolle mit Temperaturmessung entwickelt, um den Leuten zusätzliche Sicherheit zu versprechen.

Ergonomisch geformte Sitze samt Entertainment Programm klingt sehr verlockend, wen möchtet ihr damit ansprechend? Wer sind eure Zielgruppen?

Das Angebot von RoadJet wendet sich an qualitätsbewusste Kunden, die nachhaltig, komfortabel und preiswert von A nach B reisen möchten. Ein besonderer Vorteil unseres Angebots liegt darin, dass wir Nachtfahrten anbieten, sodass vor allem Vielreisende ihre Zeit noch effizienter nutzen können. Auch für Businesskunden und Geschäftsreisen stellt RoadJet eine echte Alternative da. Aufgrund unseres geräumigen Platzangebots, unserer schnellen Internetanbindung und dem hohen Reisekomfort bieten wir gerade in diesen Zeiten eine sichere Reisemöglichkeit für unsere Geschäftskunden an.

Ihr seid seit August 2020 auf dem Markt, wir war bis jetzt die Resonanz?

Der Service kommt bei denen, die schon mal mit uns gefahren sind, sehr gut an. Wir haben einen überwältigenden Zuspruch erhalten. Sowohl das mediale Interesse war sehr groß als auch das direkte Kundenfeedback. Die Menschen freuen sich, dass es nun eine sehr komfortable und vor allem preiswerte Alternative zu den bestehenden Platzhirschen der Bahn und Flixbus gibt.

Gutes Stichwort! Was unterscheidet euch denn von anderen Anbietern wie der Bahn oder Flixbus?

Neben unseren komfortablen Features, die auf den europäischen Markt einzigartig sind, unterscheiden wir uns auch ganz klar mit unserm Geschäftsmodell von unseren Wettbewerbern. So setzten wir z.B. auf eine eigene Busflotte mit eigenen Fahrern, anstatt mit Subunternehmern zu arbeiten. Uns ist es besonders wichtig, dass unsere Fahrer sich wohlfühlen, gut bezahlt werden, ausreichend Ruhezeiten haben und sich stark mit RoadJet identifizieren. Dadurch wollen wir auch als Arbeitgeber überdurchschnittliche Leistungen anbieten. Wir differenzieren uns nicht über den Preis, sondern über das Komfortlevel. Damit wollen wir auch das Image des Fernbusses als günstiges Discount-Reisemittel verändern.

Wie sehen eure zukünftigen Pläne aus? Wo wollt ihr in einigen Jahren stehen?

Unsere Vision ist es, RoadJet zu einer Mobilitätsplattform mit verschiedenen Verkehrsmitteln auszubauen und so ein eigenes Reise-Ökosystem zu erschaffen, das komfortabel, effizient, preiswert und ökologisch zugleich sein wird. Wir gehen stark davon aus, dass sich der komplette Flugverkehr, aber vor allem die Inlandsflüge drastisch verändern werden. Aber auch Bahnreisen werden sich in der Post-Corona Zeit anders gestalten. Die Menschen werden noch mehr Wert auf Sicherheit und Nachhaltigkeit legen, aber wollen dabei nicht auf ihr gewohntes Maß an Komfort verzichten. Als ein zünftiges Mobilitätsökosystem wird der Fernbus nur ein Teil von mehreren Reisemitteln sein, dass wir anbieten werden.

Berlin und München sind die weitaus bekannteren Städte in der Start-up Szene. Was bedeutet Stuttgart für dich/euch – als Unternehmensstandort und persönlich?

Hier bin ich zu Hause, hier bin ich zum Teil aufgewachsen und hier bauen wir nun unser Unternehmen auf. Stuttgart ist eine besondere Stadt und hat sich auch in der Start-up Szene in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Institutionen wir beispielsweise Pioniergeist, mit denen wir eng verbunden sind, tun viel für die Entwicklung der Szene und helfen uns auf unserem Weg sehr.  

Wir sind auch als Unternehmen hier sehr verwurzelt. Muhammed kommt aus einer Unternehmer-Familie und hat ein sehr großes Netzwerk in die Wirtschaft, aber auch der Politik. Ich für meinen Teil habe durch mein Bachelor- und Masterstudium sehr gute Kontakte in den Bereich Marketing geknüpft. Egal ob Bankdarlehen, einen prominenten politischen Fürsprecher, eine kreative Videoproduktionsfirma oder helfende Hände und Köpfe im Bereich Marketing, wir kommen schnell und unkompliziert an die richtigen Leute ran, dies hilft uns sehr schnell Traktion aufzubauen.

Mobility Partnership: MOBIKO x ROADJET – warum ist die Kooperation aus eurer Sicht ein super „Match“, gerade auch für Mitarbeiter und insbesondere für MOBIKO Nutzer?

Ich denke, MOBIKO und ROADJET sind ein super Match, weil wir beide unsere jeweiligen Branchen revolutionieren werden. RoadJet wie die Menschen zukünftig reisen werden und MOBIKO wie Arbeitgeber zukünftig auf die Mobilitätsbedürfnisse ihrer Mitarbeiter individuell reagieren werden. Darüber hinaus denke ich, dass auch unsere DANN, ähnlich wie bei euch, sehr stark durch ein umfangreiches Know-how im Automobil und Mobility-Sektor sowie mit einem hohen Innovationspotential angereichert wurde. Ich denke, RoadJet ist für eure Kunden aus zwei Gesichtspunkten sehr interessant. Zum einen für den Mitarbeiter, der mit RoadJet gerne einen privaten Städtetrip macht, zum anderen für das Unternehmen, dass es seinen Mitarbeitern ermöglichen will, einen Firstclass-Komfort zu erleben, aber dabei nicht mehr bezahlt wie in der zweiten Klasse der Bahn.


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Darüber hinaus angefallene Ausgaben für die Nutzung von RoadJet können Sie jederzeit ganz leicht via MOBIKO erstattet bekommen. Laden Sie hierzu Ihre RoadJet Rechnung über die Mobilitätsart ➡️ Fernbus ⬅️ bei der Erstellung einer neuen Ausgabe in der MOBIKO App hoch und reichen Sie die Ausgabe anschließend ein.

Luxus genießen, und entspannt ökologisch unterwegs sein! 🚌


Vielen Dank Dennis Klemm für das sehr interessante Gespräch und die tollen Einblicke in RoadJet.

Weitere Informationen zu RoadJet finden Sie hier: